Mitbringsel vom deutschen Turnfest in Berlin wird 30

TV-Eiche mußte im Topf warten

Auf dem Deutschen Turnfest in Berlin 1987 gab es seinerzeit für alle teilnehmenden Vereine ein besonderes Andenken: eine junge Eiche. Während kurz darauf in der ganzen Bundesrepublik 8.500 Eichensetzlinge auf Sportanlagen gepflanzt wurden, musste sich das Bäumchen des TV Jahn Bad Driburg noch 3 Jahre im Blumentopf bei Karl-Heinz Tewes gedulden. Mit Fertigstellung der Sanierung des Iburg-Stadions und Einweihung der Kunststoffbahn im Jahre 1990, bekam die Eiche dann ihren endgültigen Platz. In diesem Jahr feierte die Stadt Bad Driburg auch ihr 700jähriges Bestehen.
Mit Schaufel und Spaten ausgerüstet und dem Eichenbäumchen in einer Schubkarre, machten sich während des 49. Iburg-Bergfestes 1990 gleich 10 Gärtner auf, das Bäumchen hinter der neuen Laufbahn einzupflanzen. Die Sonntagsarbeit scheuten nicht Stadtdirektor Alfons Schausten, Bürgermeister Norbert Schmidt, der Vorsitzende des Ostwestfälischen Turngaus, Michael Buschmeyer, die Vorsitzenden des TV, Johannes Haupt und Günther Deike sowie Gerd Gross, Heinz Gocke, Herbert Horn, Heinrich Brinkmöller und Kreis-Leichtathletikobmann Karl-Heinz Tewes. Sie wuchs prächtig und ist heute ein Blickfang im herrlichen Iburg-Stadion. Das Schild zu ihren Füßen erinnert noch heute an das einst kleine Bäumchen aus der Hauptstadt, das dann doch mit Verspätung seinen Platz fand.

 

 

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