Sportwart Markus Pitz - der Marathonmann mit den 11en

11.11.11.11.111.

Es gibt ja schon verrückte Sachen, die man einfach machen muss. So trat der Sportwart des TV Jahn Bad Driburg, Markus Pitz, am 11.11.2018 zu seinem 111. Marathon in Köln an. Ausgestattet war er mit der Startnummer 11. Der Karneval-Marathon, der dieses Jahr bereits zum 3. Mal ausgetragen und damit zum Brauchtum wurde, begann typisch jeck um 11.11 Uhr. Zuvor begeisterten die Mädels der Tanzgarde des Karnevalsvereines „Escher Wend“ Publikum und Teilnehmer mit zwei Tänzen. Dann begaben sich die 44 Läuferinnen und Läufer bei strahlendem Sonnenschein auf die 15 Runden um den Pescher See. Liebevoll unterstützt und angefeuert von Freunden und Familie trotzte Markus Pitz dem schlechter werdenden Wetter. Getragen von zahlreichen Glückwünschen der Läufer und Zuschauer unterwegs erreichte er nach 4:44:44 Stunden als 22. das Ziel.


(Leichtathletikwart Bernhard Egeling gratuliert Markus Pitz zum 111. Marathon)

"Run for fun" - Rund um Bad Driburg - Silvester 2017

Foto-Galerie: Fotos

Laufbericht von Markus Pitz:

Vorsicht Rutschgefahr!

Der Sylvestertag 2017 begrüßt mich so, wie er enden sollte: Feucht-fröhlich. Der Himmel hat seine Schleusen geöffnet. Der Regen, der andernorts sehnlichst erwartet wird drückt auf das Gemüt. Ich lasse mich davon nicht abhalten, Bad Driburg zu umrunden. Kurz vor Zehn  trifft sich eine Handvoll Läufer am Eingang des Gewerbegebietes Süd. Bei allen anderen Läuferinnen und Läufern hat der Regen wohl die Motivation hinfort gespült. Christof ist als Walker schon um Neun Uhr aufgebrochen. Erwartet werden wir von Bernhard, Frank und Thomas, die uns mit einem Böllerschuß auf unsere heutige Tour schicken. Das kleine Häuflein der Unerschockenen macht sich auf den Weg. Der Himmel hat ein Einshen und das kühle Nass von oben hat erst einmal aufgehört. Zur Erinnerung glänzt lediglich noch die Straße, der wir hinauf zur Egge folgen. Die zu überwindenden Höhenmeter bremsen unsere Schritte, doh unermüdlich streben wir dem Bergkamm entgegen. Nach etwa 15 Minuten ist der Eggeweg erreicht. Wir wechslen den Belag und freuen uns auf die wunderschönen Waldwege hier oben. Doch die festen Wege, die ich aus dem Sommer gewohnt bin, bleiben eine schöne Erinnerung. Der Regen der letzten Tage hat den Boden aufgeweicht, zahlreiche Pfützen säumen den Pfad. Bei jedem Schritt quillt der Matsch unter meinen Füßen hervor. Wenn ich mein Gewicht nicht exakt über den aufsetzenden Fuß bringe rutsche ich leicht weg. Gut, daß ich heute gemütlich mit Rainer unterwegs bin, da können wir uns ausreichend auf unsere Schritte konzenrieren, auch wenn wir locker plausernd unterwegs sind.

Bald ist die schöne Aussicht erreicht. Die Wanderhütte hier ziert heute unsere Urkunde und ist deutlich zu erkennen. Im Gegensatz zur Südstadt, die sich hinter leichten Nieselregen versteckt. Da werden wir nicht lange aufgehalten. Wir erreichen die Zufahrtsstraße zur Iburg. Rainer macht mich darauf aufmeksam, daß der hier paralell zur Straßé verlaufende Wanderweg schlammig und kaum passierbar ist. Ich lasse mich trotzdem nicht davon abhalten, diese Alternativstrecke zu nutzen. Ist doch gar nicht so schlecht, denke ich noch zu Anfang, doch nach und nach wird das Geläuf schwieriger. Die letzte Kurve, bevor ich wieder auf die Zufahrtsstraße komme wird zur Rutschpartie und ich kann gerade noch einen Sturz vermeiden. Aufgrund dieser Erfahrung schließe ich mich heute Rainer wieder an und wir laufen auf der Straße zum Stellberg. Schnell die alte und die neue B 64 überquert machen wir uns auf den Weg zum Knochen. Von oben bleibt es weiterhin trocken. Nur der Weg scheint immer nasser zu werden. Die Pfützen werden immer größer, die Möglichkeiten zum Ausweichen kleiner. Ich könnte auf Ingo, der uns auf diesem Abschnitt begleitet neidisch werden. Auf seinem Mountainbike sieht er zwar genauso dreckig aus wie wir, aber seine Füße dürften trocken geblieben sein. Ich habe da heute meine Schwierigkeiten. Die nassen Füße sind im Vergleich zum Ausrutschen halt doch noch die angenehmere Variante. Und schlißlich geht auch die große Rutschpartie über die Egge einmal zu Ende. Am Knochen bigen wir in Richtung Reelser Kreuz ab. Die Sicht nach Norden ist für die heutigen Wetterverhältnisse erstaunlich klar. Wir fliegen hinab ins Tal, da auf der Teerstraße  die Rutschgefahr gebannt ist. Kurz bevor wir die Straße erreicht wechseln wir auf den Sachsenring. Sofort wird der Tritt wieder weicher. Die nächste rutschige Trailpassage erwartet uns, wie Bernhard und Frank am Reelser Kreuz. Die Temperaturen von etwa 10 Grad lassen uns heute nicht frösteln, der heiße Tee wärmt uns trotzdem wohltuend.

Auf geht’s zum Finale. Die Sonne verbreitet zwar stellenweise einen hellen Schein, kann letztlich die Wolkendecke aber nicht durchbrechen. Der Weg über den Rosenberg wirkt trotzdem nicht gerade düster. Das Schild an der Wanderhütte gibt Hinweise zum Streßabbau. Wir wählen heute die Laufvariante. Vorbei an der letzten Ruhestätte der Grafen lassen wir es rollen. Hinab geht es zur Brunnenstraße und dem Freibad, nur um anchließend die Treppen zum Steinberg zu erklimmen. Auch wenn wir es locker angehen lassen, sind mittlerweile nicht nur die Wege nass, sondern auch wir. Der Schweiß tränkt die Kleidung. Gut, daß es jetzt nicht mehr weit zum Ziel ist. Wieder geht es hinab in Richtung  Gleise. Die Linkskurve nach Osten können wir noch trocken laufen, die Pfütze lassen wir links liegen. Doch kaum haben wir die Kurve hinter uns, ist die Straße vor uns komplett geflutet. Um ein Bad zu vermeiden laufen Rainer und ich links und rechts durch den Matsch und trotzen der Rutschgefahr. Wir liegen gut in der Zeit, um den Bahnübergang offen vorzufinden. Auch bei der Überquerung der B 64 stört uns kein Verkehr, so daß wir ohne Verzögerung der Strecke folgen können. Aufhalten kann uns jetzt nur noch die finale Steigung hinauf zum Sulberg. Ich habe noch ein paar Körner aufgespart, Rainer muß abreißen lassen. Je länger die Steigung andauert, desto schwieriger wird es auch für mich. Doch die Körner reichen. Nur noch kurz den Sulberg umrunden und über die alte Straße nach Siebenstern habe ich das Gewerbegebiet Süd wieder erreicht. Schon biege ich nach links ab und blicke dem Ziel entgegen. Wehmütig vermisse ich den roten Hydranten, aber Frank und Bernhard warten schon. Rechts von mir entsteht gerade die neue Rettungswache, an der ich mich demnächst orientieren kann. Nur noch wenige Schritte und eine weitere Umrundung Driburgs ist vollendet. Frank reicht den wohltuenden Tee, heute ist reichlich vorhanden, und Bernhard überreicht die wieder schön gestaltete Urkunde, frisch aus dem Druck. Ich kann mir keinen schöneren Laufabschluß des Jahres vorstellen und freue mich schon auf die nächste Auflage unter der bewährten Betreuung von Bernhard und Frank.

Markus Pitz

Gemeinsamer Laufabzeichenabend des TV Jahn u. TUS 13 Hembsen

Seit mehr als 10 Jahren ist der erste Montag im Advent ein fester Termin für den Laufabzeichenabend im Kalender der Leichtathleten. Was einst als Idee aus der Bambini-Gruppe entstand, entwickelte sich mittlerweile zu einer alljährlichen Traditionsveranstaltung. Pünktlich zum Lauf-Event war auch wieder der Schnee aus dem Iburg-Stadion verschwunden. Besonders freute es Leichtathletik-Chef Bernhard Egeling, dass auch in diesem Jahr wieder 30 junge Athleten aus Hembsen an der Veranstaltung teilnahmen. So machten sich insgesamt rund 70 junge Sportler auf den Weg, im Iburg-Stadion die angepeilten Zeiten von 15, 30, 60 oder sogar 90 Minuten am Stück zu laufen. Ganz besonders freute es TV-Geschäftsführerin Gabriele Königstein, dass auch sehr viele Eltern mit auf die Laufbahn gingen. So konnte sie, nach den erfolgreich absolvierten Laufzeiten, den jungen Athleten ihre Laufabzeichen und die dazugehörige Urkunde aushändigen. Neben dem wärmenden Becher Kinderpunsch erhielten die begeisterten jungen Läufer noch eine süße Überraschung von den Verantwortlichen des TUS 13 Hembsen. Ein rundum gelungener Abend im Iburg-Stadion, der sicher im nächsten Jahr eine Wiederholung findet.

Sportwart Markus Pitz ist jetzt dreistellig!

Am Sonntag, 10.09.2017, war unser Sportwart Markus Pitz beim Volksbank-Münster-Marathon unterwegs. Im Rahmen seiner 16. Teilnahme konnte er seinen 100. Lauf über die Marathondistanz erfolgreich bewältigen. Bei strahlendem Sonnenschein und idealem Laufwetter, getragen von Jubel der begeisterten Zuschauer und hochmotivierten Helfer erreichte er nach 4:11:57 Stunden das Ziel am Prinzipalmarkt, wo er von seiner Familie erwartet wurde.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser beachtlichen und nicht alltäglichen Leistung!

 

Run for fun - Lauf Rund um Bad Driburg

Ein Lauf in silbergrau

„Run for Fun“, der Spaßlauf um Bad Driburg fand am 08.01.2017 unter erschwerten Bedingungen statt. Am Vorabend hatte überfrierende Nässe für spiegelglatte Straßen gesorgt. Leichter Schneefall über Nacht machte die Laufbedingungen erträglicher. Trotzdem konnte man die Walker, Läufer und eine Läuferin an zwei Händen abzählen, die sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt aufmachten, Bad Driburg zu umrunden. Auf dünner Schneedecke konnte Frank die Start- und Ziellinie ziehen, die den roten Hydranten dieses Jahr ersetzte. Gemeinsam mit Bernhard schickte er das unerschrockene Häuflein auf die Strecke.

Wenigstens war und blieb es trocken, auch wenn die geschlossene silbergraue Wolkendecke mit Schnee oder Regen drohte. Traditionell wartete gleich zu Beginn der Strecke der Aufstieg über den Trappistenhof hinauf zur Egge. Der ausgelegte weiße Schneeteppich machte den Aufstieg etwas leichter. Trotzdem war das Feld schnell zweigeteilt. Während sich die Eliteläufer wie die Gämsen leichtfüßig voran bewegten blieben Sascha und ich schnell zurück. Mit jedem gewonnenen Höhenmeter wuchs die Schneedecke. Die Aussicht war getrübt, selbst Pömbsen war in Richtung Norden heute nicht zu erspähen. Unser lockeres Laufen ließ uns genügend Luft für eine gemütliche Unterhaltung, die bis zum Ziel anhalten sollte.

Auf dem Eggekamm angekommen erwartete uns der stimmungsvollste Teil unserer heutigen Runde. Der obere Teil der Schneedecke war hart gefroren und gab unter unseren Tritten des Öfteren nach. Trotzdem konnten wir ohne große Anstrengung weiter locker Traben. Die schöne Aussicht war diesmal keine. Auf dem Zufahrtsweg zum Stellberg angekommen wählten wir die Variante über den Wanderweg und ließen die Straße links liegen. Belohnt wurden wir für unsere Mühen mit dem Anblick der Bäume, deren Zweige mit Eis umhüllt waren. Leise klirrten sie vor sich hin. Lediglich das Funkeln der Sonnenstrahlen auf dem Eis fehlte. Weiter ging es hinauf zum Knochen. Trotz fehlender Sonne war die Strecke durch den Schnee weiterhin hell erleuchtet.

Schon liefen wir hinab zum Reelser Kreuz. Die Aussicht war zweigeteilt, die weißen Felder unten, die silbergrauen Wolken oben. Der Köterberg versteckte sich in letzteren. Keine optische Ablenkung trübte unsere Konzentration, den teilweise glatten Weg ins Tal sicher und unfallfrei zu bewältigen. Nach knapp einer Stunde erreichten wir die Verpflegungsstation am Reelser Kreuz. Frank und Thomas reichten uns heißen Tee und ließen die frostigen Temperaturen vergessen. Nach kurzem Auftanken nahmen wir den Rosenberg unter die Füße. Die fehlenden Höhenmeter machten sich bemerkbar, Die Bäume wirkten tiefschwarz, die Umgebung deutlich dunkler. Die Gedanken waren trotzdem weiter heiter, nur etwa 6 Kilometer lagen jetzt noch vor uns, die anspruchsvollsten Anstiege bereits hinter uns.

Vorbei an der Rosenbergklinik flogen wir hinab zum Freibad. Die zu anschließende Treppe erleichterte den Anstieg zum Steinberg. Auf halber Höhe angekommen grüßte rechts die Bergkuppe. Der Margarethenhof kam vorne links in Sicht und lag kurz darauf schon wieder hinter uns. Jetzt stand nur noch der Sulberg unserem Ziel im Weg, den wir noch nicht einmal ganz erklimmen mußten. Anlauf nahmen wir für diese letzte Herausforderung vom Steinberg hinab in Richtung Bahnübergang. Die Schranken standen uns offen, kein Vergleich mehr zu früher, als wir die Öffnung der selbigen noch anfordern mußten. Weiter ging es zur Josefsmühle, auf der B 64 stoppte kein Straßenverkehr unsern Lauf. Dies schaffte erst wieder der Anstieg zum Sulberg hinauf. Gut, daß dieser bereits auf halber Höhe hinter uns lag. Jetzt umrundeten wir nur noch den Sulberg. Durch umfangreiche Forstarbeiten war der Wald hier stark gelichtet. Zahlreiche Stapel von Baumstämmen standen uns Spalier. So erreichten wir, zwar etwas müde, aber keinesfalls abgekämpft das Gewerbegebiet Süd wieder. Hier empfing uns Frank erneut mit heißem Tee und unserer wohlverdienten Urkunde.

Fazit: Schön war der Lauf auch diesmal, der durch seine ständig wechselnden Laufbedingungen nie seinen Reiz verliert. Vielleicht bei der kommenden Austragung auch wieder mit größerer Resonanz.

Foto-Galerie: Rund um Bad Driburg 2017

(Bericht von Markus Pitz)

TUS 13 Hembsen beim Laufabzeichenabend des TV Jahn

Bei frostig winterlichen Bedingungen machten sich rund 90 Leichtathleten des TV Jahn Bad Driburg und des Tus 13 Hembsen gemeinsam auf den Weg, die angestrebten Laufzeiten auf der Rundbahn des Iburg-Stadions abzulegen. Ganz besonders freuten sich die Organisatoren über die gelungene Gemeinschaftsaktion mit dem Verein aus Hembsen. So konnten bereits nach gelaufenen 15 Minuten die ersten wohlverdienten Urkunden und grünen Laufabzeichen, aus der Hand von Gabriele Königstein, in Empfang genommen werden. Mancher Teilnehmer wuchs an diesem Abend über sich hinaus, so dass Abzeichen bis zu erbrachten Laufleistungen von 90 Minuten vergeben werden konnten. Zum Abschluss dieses gelungenen Abends gab es dann noch einen wärmenden Becher Kinderpunsch. Eine Veranstaltung, die sicherlich eine Wiederholung finden wird.

Bevorstehende Termine

25.10.2018 18:30 - 19:30
Lauftreff
29.10.2018 18:30 - 19:30
Lauftreff
01.11.2018 18:30 - 19:30
Lauftreff
05.11.2018 18:30 - 19:30
Lauftreff
08.11.2018 18:30 - 19:30
Lauftreff
12.11.2018 18:30 - 19:30
Lauftreff
30.10.2018 19:00 - 20:00
Gymnastikkurs für TV Mitglieder
06.11.2018 19:00 - 20:00
Gymnastikkurs für TV Mitglieder


12. August 2018

33. Bad Driburger Brunnenlauf

 

16. September 2018

77. Iburg-Bergfest

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